Rund 20 bis 30 Manufakturen im Schwarzwald stellen heute noch echte Kuckucksuhren her. Die bekanntesten Werkstätten sitzen in Schonach, Triberg und Furtwangen. Hier erfährst du, welche Hersteller es gibt, wie die Produktion abläuft und wo du Werkstätten besichtigen kannst.

Die wichtigsten Hersteller im Überblick

Eble Uhren-Park (Triberg): Einer der bekanntesten Hersteller. Breites Sortiment von mechanisch bis Quarz. Die Eble Original Mechanisch (ca. 190 Euro) ist unser Testsieger. Werkstattbesichtigung möglich.

Rombach & Haas (Schonach): Premium-Hersteller mit Fokus auf handgeschnitzte Modelle. Preisspanne 300 bis über 3.000 Euro. Bekannt für aufwendige Jagdmotive und Musikspielwerke.

Hubert Herr (Triberg): Traditionsbetrieb seit 1880. Spezialisiert auf mechanische 8-Tage-Werke. Jede Uhr wird einzeln von Hand gefertigt.

Trenkle (Schonach): Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sowohl mechanische als auch Quarz-Modelle. Die Trenkle Quarz Schwarzwaldhaus gibt es ab ca. 80 Euro.

Was bedeutet das VdS-Zertifikat?

Das VdS-Zertifikat (Verein die Schwarzwalduhr) garantiert: Die Uhr wurde im Schwarzwald gefertigt, aus überwiegend heimischen Materialien, nach traditionellen Handwerksmethoden. Nur Uhren mit diesem Zertifikat dürfen sich offiziell „Schwarzwälder Kuckucksuhr“ nennen. Achte beim Kauf darauf. Mehr dazu: Schwarzwald Kuckucksuhr Ratgeber.

Werkstätten besichtigen: Wo und wie?

Mehrere Hersteller bieten Besichtigungen an. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen zeigt über 8.000 Exponate, darunter einige der ältesten Kuckucksuhren. In Triberg steht die größte Kuckucksuhr der Welt (15 m hoch). Mehr zur Geschichte: Kuckucksuhr Geschichte.

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